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1559
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Bildquelle: Paul Steffen (Hrsg.): Amt und Kreis Bordesholm 1566 - 1932, Bordesholm 1984, S. 41.
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1559
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1566
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1584
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1584
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1604
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1622
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Ägidius (auch Egidius geschrieben) war bereits früh verwaist und ist deshalb am Hofe der Herzogin-Witwe Christine von Schleswig-Holstein-Gottorf erzogen worden. Herzog Friedrich III. ernannte ihn bald nach seinem Regierungsantritt zum Landrat und Amtmann der Ämter Kiel, Bordesholm und der Insel Fehmarn. Außerdem war Ägidius Domprobst und Kanonikus des Stifts Lübeck. Er genoß in hohem Maße das Vertrauen des Herzogs und verhandelte in seinem Auftrag während des 30-jährigen Krieges mit dem König von Dänemark, dem Kurfürsten von Sachsen, mit Wallenstein und Tilly.
Ägidius wird als weltgewandt und als Freund der Künste und der Wissenschaften beschrieben, aber auch als sehr herrischer Mensch. Der Herzog hatte ihm 1619 ein Grundstück in der Dänischen Straße gegenüber dem Kieler Schloss geschenkt und den Amtsuntertanen befohlen, mit Fuhr- und Spanndiensten beim Bau zur Verfügung zu stehen. Ägidius belastete die Dienstverpflichteten so schwer, dass sein Haus im Volksmund den Namen “Tränenburg” erhielt und eine Schmähschrift gegen ihn erschien: “Lanckiana Gynaeocratia”, d. h. “Lanckisch Weiberregiment”. Darin wird erbittert über die “tyrannische, pharaonische Dienstbarkeit” geklagt, der sich die Untertanen unterwerfen mussten. Das “Weib”, dem der Verfasser darin die meiste Schuld an dem harten Druck gab, war aber nicht die Ehefrau von Ägidius.
1621 ist sein Haus fertig, das später - nach seinem Besitzer Kaspar von Buchwaldt auf Seedorf ab 1787 - der Buchwaldtsche Hof genannt wird. Die heutige Adresse lautet Dänische Straße 31 in Kiel. Der Hof war das größte und stattlichste Adelshaus in Kiel. Er war sog. “Freihaus” wie auch der benachbarte Warleberger Hof und das Saldernsche Haus (Flämische Str. 21), die nicht der städtischen Gerichtsbarkeit und dem Steuerwesen unterlagen.

Vorderseite (1904) und Rückseite (1860) des Buchwaldtschen Hofes
Foto des Eingangs 1904
Frau Lucia von der Lancken, geb. Blome, die rechtmäßige Ehefrau, sollte sich nicht lange ihres neuen Heimes erfreuen. Sie starb schon 1624. Die Trauerfeier fand im Kieler Schloss statt und Lucia wurde in der Nikolaikirche begraben. Später heiratete Ägidius von der Lancken Margaretha Reventlow, ihre Ehe war unglücklich. Margaretha verließ ihren Mann, “weil er sie übel und wider die Gebühr tractiret, also daß sie selber auszuweichen ist genötiget worden.”
1631 starb Ägidius von der Lancken und wurde an der Seite seiner ersten Frau in der Nikolaikirche beigesetzt. Der Buchwaldtsche Hof wurde nach seinem Tod an Heinrich Rantzau zu Schmoel und Hohenfelde verkauft (1634) und 1787 erwarb ihn Kaspar von Buchwaldt auf Seedorf, nach dem der Hof seinen Namen bekam. 1956 wurde der Buchwaldtsche Hof abgerissen. Heute steht auf seinem Grundstück das Landeskirchenamt der ev.-luth. Landeskirche.
Quelle: Hedwig Sievert: Kiel einst und jetzt. Die Altstadt, 3. Auflage, Kiel 1966, Nr. 64 - 66.
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1648
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Bildquelle: Paul Steffen (Hrsg.): Amt und Kreis Bordesholm 1566 - 1932, Bordesholm 1984, S. 42.
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1671
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1697
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1711
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1722
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1729
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1766
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1789
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Bildquelle: Paul Steffen (Hrsg.): Amt und Kreis Bordesholm 1566 - 1932, Bordesholm 1984, S. 43.
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1802
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1825
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1839
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Bildquelle: Paul Steffen (Hrsg.): Amt und Kreis Bordesholm 1566 - 1932, Bordesholm 1984, S. 414
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1841
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Bildquelle: Paul Steffen (Hrsg.): Amt und Kreis Bordesholm 1566 - 1932, Bordesholm 1984, S. 45.
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1845
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Bildquelle: Paul Steffen (Hrsg.): Amt und Kreis Bordesholm 1566 - 1932, Bordesholm 1984, S. 46.
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1855
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Bildquelle: Paul Steffen (Hrsg.): Amt und Kreis Bordesholm 1566 - 1932, Bordesholm 1984, S. 47.
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1860
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Bildquelle: Paul Steffen (Hrsg.): Amt und Kreis Bordesholm 1566 - 1932, Bordesholm 1984, S. 48.
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1864
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1866
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Bildquelle: Paul Steffen (Hrsg.): Amt und Kreis Bordesholm 1566 - 1932, Bordesholm 1984, S. 49.
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1894
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Bildquelle: Paul Steffen (Hrsg.): Das Bordesholmer Land in alten Ansichten, 2002 Europ. Bibliothek - Zaltbommel/Niederlande, Nr. 13.
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1920
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Bildquelle: Paul Steffen (Hrsg.): Das Bordesholmer Land in alten Ansichten, 2002 Europ. Bibliothek - Zaltbommel/Niederlande, Nr. 72.
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1921 - 1932
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Bildquelle: Paul Steffen (Hrsg.): Amt und Kreis Bordesholm 1566 - 1932, Bordesholm 1984, S. 40.
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